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Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer einer Küche als Steuererleichterung

Anfallende Kosten für eine Küche lassen sich in einigen Fällen steuerlich absetzen: Eine Möglichkeit ist die Regelung zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Diese entscheidet darüber, wann und in welcher Höhe eine Abschreibung stattfinden kann. Welche Abschreibungsdauer eine Küche in der Regel hat und wie Sie Ihre Investition steuerlich geltend machen können, lesen Sie hier auf Küchenportal.de.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Vorgaben der AfA-Tabelle zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Küche
  • 2. Wer profitiert? Unternehmer, Vermieter und Mieter
  • 3. Hochwertige Küchen als günstige Investition
Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer einer Küche  ist abhängig von der Häufigkeit der Nutzung.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer einer Küche wird amtlich über die AfA-Tabelle geregelt.

Bei der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer handelt es sich um den Zeitraum, in dem ein Wirtschaftsgut voraussichtlich ohne Probleme und Einschränkungen genutzt werden kann. Dieser Zeitraum muss laut Gesetz jeweils „unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse geschätzt“ werden. Das heißt, je nach Intensität und Häufigkeit der Nutzung ändert sich die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer einer Küche: So hat eine gelegentlich als Teeküche genutzte Einrichtung natürlich eine längere betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer als eine täglich intensiv genutzte Restaurantküche.

Vorgaben der AfA-Tabelle zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Küche

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Kücheneinrichtung wird hierbei amtlich über die sogenannte AfA-Tabelle (Absetzung für Abnutzung) geregelt. Da sich eine Küche allerdings aus mehreren verschiedenen Elementen mit unterschiedlich langer Lebensdauer zusammensetzt, kann kein allgemeingültiger Zeitraum für die gesamte Einrichtung angegeben werden. Während Büromöbel und Kühlschränke einen Abschreibungszeitraum von zehn Jahren haben, gelten beispielsweise für Mikrowellen nur acht, für Geschirrspülmaschinen sogar nur sieben Jahre.

Für den gesamten Zeitraum der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer einer Küche  bzw. ihrer Bestandteile können die Anschaffungsaufwendungen als jährliche Abschreibung anteilig geltend gemacht werden. Die Bemessungsgrundlage richtet sich hierbei am Kaufpreis zum Zeitpunkt der Anschaffung aus. Bei günstigen Küchen mit Elektrogeräten ist die absetzbare Anschaffungssumme daher deutlich geringer als bei Markenküchen mit exklusiver Ausstattung.

Unabhängig von der Höhe des Kaufpreises aber gilt: Die gesamte Summe ist gleichmäßig auf den vorgegebenen Abschreibungszeitraum herunterzurechnen und kann dann jährlich bei der Steuererklärung angegeben werden.
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Wer profitiert? Unternehmer, Vermieter und Mieter

Nicht nur Unternehmer profitieren von der Regelung zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Küche, denn grundsätzlich lassen sich alle Kosten, die bei der Ausführung eines Geschäftes anfallen, steuerlich absetzen. Dies trifft auch auf den Vermieter zu. So können Kosten beim Kauf einer Immobilie wie auch bei der Ausstattung von Wohnung oder Büro mit dieser Steuerregelung abgedeckt werden.

Ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer einer Küche  abgelaufen, steht der Vermieter einer Wohnung in der Pflicht, die alte Küche zu renovieren (mehr zu Renovierungsmaßnahmen hier) bzw. zu ersetzen.

Beteiligt sich der Mieter allerdings an den Anschaffungskosten, um beispielsweise Einfluss auf das Aussehen der Küche oder die Wahl der Elektrogeräte zu nehmen, verringert sich die Abschreibungs-Bemessungsgrundlage für den Vermieter entsprechend. Außerdem ist zu bedenken, dass im Jahr der Anschaffung die Abschreibung nicht für das gesamte Jahr erfolgen kann, sondern nur anteilig für die noch ausstehenden Monate. Geregelt wird dies in Paragraph 7 Absatz 1 Satz 4 Einkommensteuergesetz (EStG).

Sie sind Vermieter und wollen Ihre Küche abschreiben? Weitere Informationen zur Abschreibung einer Küche bei Vermietung finden Sie auch in diesem Artikel zum Thema.

Hochwertige Küchen als günstige Investition

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Küche ist ein Beispiel für gelungene Steuerpolitik, die Investitionen honoriert: Bis zu zehn Jahre nach Kauf Ihrer Küche können Sie durch jährliche Abschreibung Ihre Anschaffungskosten steuerlich geltend machen. Damit lohnt sich der Erwerb einer hochwertigen und langlebigen Markenküche nicht nur ideell, sondern auch wirtschaftlich. Sie wollen eine neue Küche kaufen? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen Service: Stellen Sie Ihre Küchenanfrage über unser Formular und wir senden Ihnen bis zu drei attraktive Angebote zu Ihrer Wunschküche zum Vergleich. Natürlich vollkommen unverbindlich.

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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