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Einbauküche aufbauen und Fehler vermeiden

Sie wollen eine Einbauküche aufbauen und suchen eine Anleitung? Kuechenportal.de hat für Sie hier die wichtigsten Punkte bei der Montage zusammengefasst. Gerade bei der Installation der Elektrogeräte und dem Wasseranschluss können viele Fehler gemacht werden, die die Funktionsfähigkeit und Garantieleistung Ihrer Küche beinträchtigen. Vermeiden Sie mit uns unnötige Fehler und dadurch Folgekosten.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Arbeitsschritte beim Einbauküche aufbauen
  • 2. Praktische Tipps unserer Profis
  • 3. Fazit
Stellen Sie vorm Aufbau sicher, dass das nötige Werkzeug  bereitgelegt ist.

Beim Aufbau Ihrer Einbauküche sollten Sie als Erstes das nötige Werkzeug bereitlegen.
Rainer Sturm / pixelio.de

Im Gegensatz zu Modulküchen sind Einbauküchen so konzipiert, dass sie ineinander verschraubt werden und somit eine zusammenhängende Einheit bilden. Dadurch sollten Sie, wenn Sie Ihre Einbauküche aufbauen, auf die Komplettmaße der Schränke und Geräte achten, während Modulküchen im Anschluss an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden können.

Arbeitsschritte beim Einbauküche aufbauen

Wenn Sie die Einbauküche selber aufbauen, sollten Sie darauf achten, genügend Platz zum Arbeiten zur Verfügung zu haben. Ebenfalls sollten Sie sich vorher die notwendigen Werkzeuge (Schraubenschlüssel, Zollstock, Bleistifte, Rohrzange, diverse Sägen uvm.) zurechtlegen. Anschließend erfolgt der Küchenaufbau nach folgenden Schritten:

  1.  Sortieren Sie, bevor Sie die Unterschränke der Einbauküche aufbauen, die Hängeschränke aus und stellen Sie diese so zur Seite, dass sie nicht stören.
  2. Beginnen Sie bei den Unterschränken mit dem Waschbeckenunterschrank, den sie zusammen mit der Spülmaschine und/oder Waschmaschine am vorgesehenen Ort platzieren. Schließen sie die Ab- und Zuleitungen locker an, dann wissen Sie genau, wie viel Spiel Sie nach rechts und links haben. Im Gegensatz zu Stromleitungen lassen sich Wasseranschlüsse nicht beliebig verlängern.
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  4. Im nächsten Schritt folgen Stück für Stück die restlichen Unterschränke, die Sie nun entsprechend ihres Plans an die dafür vorgesehene Stelle platzieren. Achten Sie auf eine genaue Ausrichtung und eine einheitliche Höhe der Module. Diese können Sie über die Sockel einstellen (in der Regel über das Schraubgewinde).
  5. Messen Sie die Arbeitsplatte ab und zeichnen Sie die Aussparungen für die Spüle und ggf. die Armaturen und den Herd ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Überhang einplanen auf dem der Rand der Spüle abgelegt wird. Danach sägen Sie die Felder aus. Verwenden Sie dafür eine Minitauch- oder Minihandkreissäge. Für die Ecken können Sie eine Mini-Stichsäge verwenden.
  6. Legen Sie die Arbeitsplatte auf die Unterschränke und installieren Sie die Spüle und die Armaturen.
  7. Bevor Sie die Unterschränke und die Arbeitsplatte verschrauben, fixieren Sie die Wasseranschlüsse.
  8. Für den Anschluss des Herds sollte Sie auf jeden Fall einen Elektriker beauftragen, nicht nur zu Ihrer eigenen Sicherheit, sondern auch aus versicherungstechnischen Gründen. Löst ein falsch angeklemmtes Stromkabel einen Brand aus, erlischt bei einem Eigenanschluss der Versicherungsschutz.
  9. Nachdem die Unterschränke stehen, hängen Sie als Nächstes die Dunstabzugshaube beziehungsweise das Schrankmodul für die Abzugshaube auf, dann folgen die restlichen Schränke rechts und links wie geplant.
  10. Abschließend verkleben Sie die Spüle und die Armaturen. Hier wird in der Regel Silikon verwendet, da es sehr gut klebt und zusätzlich Wasser abweist.
  11. Erst wenn Sie die Einbauküche komplett aufgebaut haben, sollten Sie die Geräte an die Stromversorgung anschließen.

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Praktische Tipps unserer Profis

Im Rahmen von Renovierungen und Umbauten kann es sein, dass Sie Ihre Einbauküche ab- und aufbauen müssen. Achten Sie hierbei darauf zuerst die Stromversorgung zu trennen.

Auch wenn Sie das Wasser abgedreht haben, befindet sich im Siphon sowie in den Wasserschläuchen der Spülmaschine/Waschmaschine noch reichlich Flüssigkeit. Halten Sie daher einen Wassereimer parat.

Sind Sie gezwungen die Schränke zu zerlegen, sollten Sie auf jeden Fall Markierungen anbringen, entweder mithilfe von farbigen Punkten oder einer entsprechenden Beschriftung. Als sinnvoll hat es sich erwiesen, bei Schubladenschränken zudem die Einschubrichtung zu kennzeichnen. Das erspart Ihnen die Fragen, oben-unten, rechts-links.

Sammeln Sie die Schrauben in einem Beutel, den Sie mithilfe eines Klebestreifens am zusammengeklebten oder zusammengebundenen Schrank befestigen.

Stellen Sie beim Abbau fest, dass die Möbel Ihrer Einbauküche ihre Nutzungsdauer überstanden haben, bietet es sich an, eine Einbauküche ohne E-Geräte zu erwerben. Sie sollten jedoch daran denken, wenn Sie eine Einbauküche günstig kaufen, ob es sich nicht lohnt, die Geräte gleich mit auszuwechseln. Alte Elektrogeräte verbrauchen nicht nur viel mehr Strom als moderne Geräte, die Effektivität leidet im Laufe der Zeit genauso.

Fazit

Auch ein handwerklicher Laie kann eine Einbauküche aufbauen, wenn er sich an ein paar einfache Regeln hält. Wer sich nicht zutraut, die Wasseranschlüsse selber zu legen, hat die Möglichkeit einen Installateur zu beauftragen, der Anschluss des Herds gehört prinzipiell in die Hände eines Elektrikers.

Bildquelle: www.pixelio.de/media/448138

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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