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Mit einem Gaskochfeld kochen wie die Profis

Fast jeder Profikoch schwört auf das Gaskochfeld: Mit Gas lassen sich Lebensmittel besonders schnell erhitzen, genauso schnell geht die Temperatur auch zurück, wenn der Herd ausgeschaltet ist. Daher schwören auch immer mehr Hobbyköche auf den Gasherd. Der Ratgeber von Kuechenportal.de beschreibt, worauf Sie beim Kauf achten müssen.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Das Gaskochfeld: Kostengünstig und schnell kochen
  • 2. Kochen mit Gas: Achten Sie auf eine gute Luftzirkulation
  • 3. Welcher Gasherd passt zu Ihnen?
Ein Gaskochfeld bietet unter anderem den Vorteil, dass sich die Temperatur individuell regulieren lässt.

Ein Gaskochfeld eignet sich besonders gut zum schnellen Erhitzen und Zubereiten von Speisen. Foto: © Alno

Suchen Sie ein neues Kochfeld für Ihre private Küche? Möchten Sie Ihre Gäste zu Hause mit Kreationen überraschen, wie Sie Profiköche auf den Tisch bringen? Oder arbeiten Sie in der Gastronomie und suchen einen professionellen Herd, der gehobene Ansprüche erfüllt? Es gibt viele Gründe, sich für ein Gaskochfeld zu entscheiden. In der Gastronomie überzeugt ein Gasherd vor allem durch Tempo: Auf den heißen Flammen kocht es sich schneller als auf den meisten Elektroherden. Außerdem sind Gasherde kostengünstiger. Weitere Vorteile und Tipps für den Kauf und den Betrieb erklärt dieser Fachbeitrag.

Das Gaskochfeld: Kostengünstig und schnell kochen

Wer ein Kochfeld mit Gas betreiben möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder ist im Haus ein Gasanschluss vorhanden, über den der Herd direkt seine Energie bezieht, oder Sie benötigen Flüssiggas aus der Gasflasche. Von diesen Gegebenheiten hängt ab, welchen Gasherd Sie für Ihre Küche wählen können. Ein Gas-Kochfeld kann mit zahlreichen Vorzügen überzeugen. Geschwindigkeit ist nur einer von vielen:

  • Ein Gaskochfeld ist besonders kostengünstig im Betrieb: Im Vergleich zum Elektroherd sparen Sie beim Kochen bis zu 30 Prozent der Energiekosten.
  • Die Temperatur des Gasherdes lässt sich einfach und individuell regulieren, ein ausgeschaltetes Kochfeld kühlt schnell ab, die Gefahr angebrannter Speisen reduziert sich.
  • Für den Gasherd können Sie Ihr altes Kochgeschirr nutzen und benötigen keine speziellen Töpfe und Pfannen wie beispielsweise für den Induktionsherd.

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Natürlich hat auch eine elektrische Kochplatte Vorteile: Induktionsherde sind zum Beispiel ausgesprochen sicher, da sich nur die gerade genutzte Platte erwärmt, das Umfeld bleibt kühl. Auf einem Gaskochfeld kochen Sie dagegen mit offener Flamme; kleine Kinder sollten Sie daher beim Kochen nicht unbeaufsichtigt in der Küche lassen. Wer in seiner Küche die Vorzüge von Gaskochfeldern und Elektroherden genießen möchte, kann den Gasherd mit Doppelkochplatten elektrisch kombinieren – mehr Tipps zum elektrischen Herd gibt es auch hier. Die Voraussetzung ist natürlich, dass in der Küche ausreichend Platz für zwei verschiedene Kochfelder vorhanden ist. Möchten Sie besonders viel Energie sparen und bewirten außerdem gerne Gäste, können Sie Ihren Gasherd zum Beispiel durch einen Beistellofen in der Küche ergänzen – das kann zum Beispiel ein Holzofen sein.

Kochen mit Gas: Achten Sie auf eine gute Luftzirkulation

Möchten Sie Ihre Küche mit einem Gasherd ausstatten, ist nicht nur ein Gasanschluss notwendig. Für ein sicheres Kochvergnügen sollten Sie auch auf eine gute Luftzirkulation achten. Eine zuverlässige Küchenabzugshaube transportiert alle Dämpfe und Küchendünste, die sogenannten Wrasen, aus dem Kochbereich. Für die private Küche haben Sie je nach den baulichen Gegebenheiten die Wahl zwischen Ablufthauben und Umlufthauben. Ablufthauben transportieren die Wrasen über einen Abzug nach draußen. Umlufthauben reinigen die Luft und führen Sie wieder in die Küche zurück. Eine platzsparende Lösung ist eine Zwischenbau-Dunstabzugshaube, die einfach zwischen zwei Hängeschränken an der Wand über dem Kochfeld montiert wird. Wichtige Tipps für den Einbau von Abzugshauben in der Küche erhalten Sie auf dieser Seite. Die Abluft in der Küche im Bereich Gastronomie hingegen stellt besondere Ansprüche – hier erfahren Sie mehr dazu.

Welcher Gasherd passt zu Ihnen?

Bevor Sie sich für ein Gaskochfeld entscheiden, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Bedürfnisse Sie an Ihren Herd stellen. Gasherde unterscheiden sich im Design, in ihren Funktionen und nicht zuletzt im Preis. Diese Fragen sollten Sie sich vor der Auswahl stellen:

  • Welches Material soll es sein? Bevorzugen Sie Edelstahl oder pflegeleichte Glaskeramik?
  • Soll das Kochfeld flach in die Arbeitsplatte integriert werden oder darf es vorstehen?
  • Wie groß darf das Kochfeld sein und wie viele Flammen/ Brenner soll es haben? Gängige Größen reichen von 60 cm bis 90 cm Breite.
  • Benötigen Sie besonders große Brenner, etwa eine Wokflamme, da Sie häufig asiatisch kochen? Oder kommen Sie mit Standardflammen in verschiedenen Größen aus?

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Letztlich haben Sie die Auswahl zwischen rein mechanischen Gasherden und Kochfeldern mit zusätzlicher Elektronik. Mit Elektronik verbundene Knebel beschleunigen die Flammenzündung.

Hochwertige Gaskochfelder erhalten Sie zum Beispiel von Miele oder Siemens. Abhängig von Größe, Material und zusätzlichen Funktionen unterscheiden sich die Preise stark: Sie finden Kochfelder für 150 Euro genauso wie Herde für 1.000 Euro.


Unser Tipp

Möchten Sie besonders einfach zum neuen Gaskochfeld kommen, stöbern Sie in unserem großen Herstellerverzeichnis nach Anbietern von Küchengeräten. Sie können die Seiten der Anbieter direkt aufrufen und so Preise und Details vergleichen. Außerdem finden Sie auf Kuechenportal.de Erfahrungsberichte anderer Kunden. Mit der Hilfe von Kuechenportal.de treffen Sie eine informierte Entscheidung für Ihren neuen Herd.

Bildquelle: Alno AG

Hier gelangen Sie zum Herstellerprofil von Alno.

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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