Traumküche gesucht?
Welche Form soll Ihre Küche haben?

Eine Küche selbst bauen – lohnt sich das?

Komplette Küchenzeilen ähneln sich häufig sehr in ihrem Stil, selbst wenn Sie verschiedene Hersteller miteinander vergleichen. Unterschieden wird oft nur zwischen Landhausstil und Hochglanzstil. Können auch Sie sich mit keiner der vorgegebenen Richtungen anfreunden? Dann wäre die Alternative, eine Küche selbst zu bauen, vielleicht die richtige Lösung für Sie.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die richtigen Materialien wählen
  • 2. Individuell und gut ausgestattet
  • 3. Bauteile, Werkstoffe und Preise
  • 4. Küche selbst bauen – Los geht’s!
Wenn Sie Ihre Küche selbst bauen, müssen Sie Ihre Küche sehr genau planen.

Wenn Sie eine Küche selbst bauen, haben Sie die Möglichkeit, Ihre individuellen Ideen umzusetzen.
© Bomix / fotolia.com

Eine Küche selber zu bauen, ermöglicht es Ihnen, Ihre individuellen Ideen umzusetzen. Sie können kombinieren, was Ihnen gefällt und dazu noch Geld sparen. Sie haben einen Altbau? Auch hier kann die Selbstbauvariante die perfekte Antwort auf Ihre Bedürfnisse sein. So können Sie im Selbstbau alle Besonderheiten im Grundriss berücksichtigen und Ihre Küche optimal anpassen.

Die richtigen Materialien wählen

Wenn Sie Ihre Küche selbst bauen, lassen sich Holz oder Stein problemlos verarbeiten. Für beide Alternativen braucht es zwar handwerkliches Geschick, aber das nötige Material und Werkzeug erhalten Sie in jedem Baumarkt. Schwieriger wird es dagegen, wenn Sie Ihre Küche mit Glas, Edelstahl oder Kunststoff gestalten wollen. Erkundigen Sie sich hier unbedingt im Vorhinein, ob und wo Sie die Werkstoffe nach Ihrer Vorstellung erhalten. Fragen Sie am besten auch im Fachhandel nach, inwiefern sich bestimmte Gläser für die Verarbeitung als Schrankkorpus oder Arbeitsfläche eignen und ob Sie für Ihre Küche nach Maß gefertigt werden können.
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Individuell und gut ausgestattet

Die Schrankzeile einer Küche können Sie leicht selbst bauen und Hänge- und Hochschränke passend dazu ergänzen. Egal ob Sie die Grundkonstruktion aus Mauern oder Holz fertigen: Die komplette Küchenfläche lässt sich hier perfekt ausnutzen, indem Sie verschiedene Maße und Höhen miteinander kombinieren. Achten Sie aber darauf, Anschlüsse und passende Aussparungen für die nötigen Elektrogeräte zu berücksichtigen. Ein übliches Standardmaß für Geschirrspülmaschine, Herd und Kühlschrank ist eine Gerätebreite von 60cm. Je nach Hersteller gibt es aber mittlerweile auch schmalere oder breitere Lösungen im Angebot. Wichtig ist daher, dass Sie Ihre neue Küche detailliert planen, um bereits bestehende Küchenelemente mit selbstgebauten Teilen kombinieren zu können.

Bauteile, Werkstoffe und Preise

Wenn Sie Ihre Küche selbst bauen, helfen Fachgeschäfte bei der Auswahl des besten Materials: Holz erhalten Sie von Tischlerbetrieben oder aus dem Baumarkt; auch Stein und Mörtel liefert der lokale Bauhandel. Wenn Sie allerdings besondere Ansprüche an die Werkstoffe für Ihre neue Küche haben, sollten Sie sich im Großhandel umhören und gezielt bei Herstellern nachfragen. Auch die Datenblätter fertiger Küchen verraten Ihnen, welche Materialien sich für eine Küche empfehlen und erleichtern es Ihnen fertige Bauteile zu verwenden und mit passenden Details zu ergänzen. Die Materialkosten hierbei sind natürlich bedeutend geringer als wenn Sie Küchenmodule oder ganze Küchenzeilen kaufen. Bedenken Sie aber, dass Werkzeug, Zubehör und Arbeitsstunden auch bei Ihnen nicht kostenlos sind. Bei wenig Erfahrung kann es sich daher für Sie rentieren, Ihre Küche nicht selbst zu bauen, sondern stattdessen einzelne Module zu einer Küche zusammenzustellen, die Sie dann leicht mit eigenen Elementen ergänzen können. Eine solche Basis-Küche gibt es bereits ab 4.000 Euro bei namhaften Herstellern wie nolte, rational oder nobilia.

Küche selbst bauen – Los geht’s!

Sie wollen Ihre Küche selbst bauen? Dann entscheiden Sie sich gleichzeitig für eine individuelle Raumausstattung. Hierfür sollten Sie handwerkliches Geschick mitbringen und sich über die passenden Materialien im Fachhandel informieren. Bei der Planung sollten Sie außerdem die handelsüblichen Standardmaße von Elektrogeräten im Blick haben: Nur wenn Sie sich mit den üblichen Küchenmaßen auseinandergesetzt haben und die Normen einhalten, lassen sich Einbaugeräte und andere fertige Module problemlos ergänzen. Eine kostengünstige und weniger aufwendige Lösung ist die Modulküche, die Sie um mit individuellen Details individuell gestalten können. Informieren Sie sich zum Beispiel hier unverbindlich und kostenlos über günstige Angebote aus Ihrer Region.

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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