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Küchen aus Beton: Design mit Loftcharakter

Rauer Charme und ein Design zwischen Purismus und Industrie-Look: Küchen aus Beton liegen im Trend. In zahlreichen Gestaltungselementen bereichert Beton die Küche. Was Sie beim Kauf einer Betonküche beachten müssen und welche Hersteller hochwertige Modelle anbieten, verrät Ihnen Kuechenportal.de.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Beton: stabiler Baustoff mit vielen Vorteilen
  • 2. Das sollten Sie bei Küchen aus Beton beachten!
  • 3. Alternativen für eine Küche im Industrie-Design
Küchen aus Beton verleihen der eigenen Traumküche einen ganz besonderen Charakter.

Küchen aus Beton verleihen dem Eigenheim einen exklusiven Loft-Charakter. Beachten Sie beim Kauf jedoch, dass diese Küchen ein äußerst schweres Eigengewicht haben. Foto: © Häcker Küchen

Beton ist ein außergewöhnlicher und ausgesprochen vielseitiger Baustoff. Der künstliche Stein besteht aus Zement, Kies und Sand und kann ganz nach Belieben in Form gegossen werden. Viele Designer haben Beton für die Küchengestaltung entdeckt. Vor allem in loftähnlichen Wohnungen sowie in offen gestalteten Wohn- und Essbereichen kommt die besondere Ausstrahlung von Küchen aus Beton zum Tragen. Doch auch kleinere Küchenräume können Sie mit Beton-Modulküchen ausstatten. Wissenswerte Fakten zu Vorteilen, Anbietern und Preisen von Betonküchen finden Sie im Folgenden.

Beton: stabiler Baustoff mit vielen Vorteilen

Beton ist wesentlich variantenreicher, als man auf den ersten Blick glauben könnte: Wer sich für eine Küche im Industrie-Design interessiert, wählt beispielsweise gerne eine Sichtbeton-Küche – hier erfahren Sie mehr über diese Variante. Sichtbeton wird nicht verputzt und hat daher eine raue Oberfläche, deren Charme hervorragend in Lofts und offen gehaltene Koch- und Wohnbereiche passt. Darüber hinaus bestechen graue Küchen durch schlichte und zurückhaltende Eleganz. Küchen aus Beton haben aber noch zahlreiche weitere Vorteile:

  • Beton ist außerordentlich stabil, weniger empfindsam als Marmor oder andere Natursteine und weist eine enorm hohe Dichte auf.
  • Betonarbeitsplatten und Fronten verändern ihr Aussehen mit der Zeit und verleihen der Küche einen Antik-Look – auf dieser Seite erhalten Sie weitere Infos. Mit der attraktiven Patina geht allerdings keineswegs ein Stabilitätsverlust einher.
  • Eine spezielle Oberflächenversiegelung macht den Beton, der in der Küche verwendet wird, kratz- und reibfest.
  • Beton ist einfach zu reinigen: Mit Wasser und leichten Reinigungsmitteln lässt sich jeglicher Schmutz entfernen. Die Verwendung von Scheuermitteln sollten Sie vermeiden, da diese die Oberfläche stumpf werden lassen.

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Eine noch höhere Dichte als Beton besitzt übrigens Granit – ein Naturstein, der aufgrund seiner extremen Härte gerne für Arbeitsplatten Verwendung findet. Interessieren Sie sich für Granitküchen, finden Sie hier weitere Infos.

Das sollten Sie bei Küchen aus Beton beachten!

Bei allen Vorteilen: Beton ist ein recht schwerer Werkstoff. Für die Küche wird in der Regel ein spezieller Leichtbeton verwendet. Seine Oberfläche wird mit natürlichem Hartwachs versiegelt, wodurch kein Wasser in die Poren eindringen kann. Komplette Küchen aus Beton wären dennoch zu schwer. Daher setzen die meisten Designer und Hersteller auf Küchen aus Beton und Holz: Betonelemente rahmen den Holzkorpus ein. Die Kombination sieht nicht nur äußerst ansprechend aus und fügt sich hervorragend in ein modernes Wohnambiente ein – sie überzeugt auch durch Robustheit und Langlebigkeit.

Selbst wenn Sie sich nur für eine Küche mit Betonarbeitsplatte entscheiden, sollten Sie das Gewicht der Platte beachten: Eine Küchenarbeitsfläche aus Beton bringt ungefähr 100 kg pro m² auf die Waage (bei einer Dicke von 4 cm). Die Küchenunterschränke müssen entsprechend stabil genug sein, um dieses Gewicht zu tragen. Am besten entscheiden Sie sich für eine komplette Einbauküche eines Küchenherstellers, der sowohl Beton als auch Holz verarbeitet und sich mit den Besonderheiten beider Materialien auskennt. Ein Experten für Betonküchen sind etwa die Hersteller Dade Design, BETONIU und beton werkstatt. Auch der österreichische Hersteller Steininger-designers bringt Beton zum Einsatz – in außergewöhnlich dünnen Platten, die durch Stahlplatten verstärkt werden. Hochwertige Arbeitsplatten aus Beton erhalten Sie zum Beispiel bei Stilhaus. Was die Kosten einer stabilen Arbeitsplatte sowie kompletter Küchen aus Beton angeht, sollten Sie mit mindestens 600 Euro pro m² rechnen – zuzüglich Fracht- und Aufbaukosten.

Alternativen für eine Küche im Industrie-Design

Eine Alternative zur Betonküche ist eine Küche in Betonoptik – hier finden Sie weitere Informationen. Wünschen Sie sich den Loftcharakter einer echten Küche aus Beton, können Sie zum Beispiel Ihre Küche grau streichen – auf dieser Seite gibt es weitere Hinweise. Oder Sie entscheiden sich für eine leichtere Variante des Betons: für eine Küche aus Porenbeton. Trotz des Namens handelt es sich bei Porenbeton nicht um tatsächlichen Beton. Statt Gesteinskörnungen enthält er fein vermahlenen, quarzhaltigen Sand, der gebläht und anschließend unter Dampf gehärtet wird. Auf diese Weise erhält er seine typische Porenstruktur, die den Baustoff zwar leicht, aber auch extrem stabil macht.

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Unser Tipp

Suchen Sie Küchen aus Beton, die optimal in Ihre Wohnung oder Ihr Haus passen? Wollen Sie maßgeschneidertes Design genießen, dafür aber nicht mehr als nötig bezahlen? Dann nutzen Sie den exklusiven Service von Kuechenportal.de: Mit unserem 3D-Küchenplaner planen Sie Ihre Traumküche am Computer – ob aus Holz, aus Beton, aus Granit oder in einer attraktiven Materialkombination. Füllen Sie anschließend unser Kontaktformular aus, wir klären alle Details Ihrer Wunschküche in einem persönlichen Telefonat. Anschließend vermitteln wir Ihnen bis zu drei Küchenstudios in Ihrer Nähe, die Ihnen passgenaue Angebote unterbreiten. Sie müssen sich nur noch für das günstigste Angebot entscheiden. Das Beste: Unser Service ist für Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich!

Bildquelle: Häcker Küchen GmbH & Co.KG

Hier gelangen Sie zum Herstellerprofil von Häcker Küchen.

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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