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Schärfe für Ihre Küche: Der Messerblock

Länger scharfe Klingen: Im Messerblock sind Kochmesser bestens untergebracht. Was müssen gute Messerblöcke bieten und welche Messer sollten mit dabei sein? Mit welchen Klingen erleichtern Sie sich die Küchenarbeit? Der Ratgeber von Kuechenportal.de hat Antworten.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Bestückter oder unbestückter Messerblock?
  • 2. Welche Messer schneiden schärfer?
  • 3. Was Sie beim Messerkauf beachten sollten
Ein Messerblock ist eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für die unterschiedlichsten Küchenmesser.

Beim Kauf eines Messerblocks sollten Sie auf die Materialien, Schärfe, Robustheit und den Preis achten. Foto: © Fissler

Damit Messer lange scharf bleiben, müssen sie vernünftig aufbewahrt werden. In der Küchenschublade stoßen sie mit anderem Besteck aneinander, die Klingen werden schneller stumpf. Schonend und zudem noch sicher ist dagegen die Aufbewahrung in einem Messerblock. Hobbyköche, die lange Freude an scharfen Kochmessern haben wollen, legen sich dieses Küchenzubehör zu – und erhalten gleich noch ein dekoratives Accessoire für die Arbeitsplatte. Kuechenportal.de zeigt Ihnen, worauf Sie beim Kauf des Messerblocks achten sollten und welche Messer zur Auswahl stehen.

Bestückter oder unbestückter Messerblock?

Für die schonende und sichere Unterbringung von Küchenmessern ist ein Messerblock also bestens geeignet. Die Blöcke gibt es aus vielen verschiedenen Materialien, in vielen Farben und ganz unterschiedlichen Designs, passend zu jeder Kücheneinrichtung, etwa als dekorativen Messerblock aus Holz. Ganz grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen Messerblöcken, die bereits alle Messer mitbringen, oder Sie können einen Messerblock unbestückt kaufen. Die Vorteile eines bereits bestückten Blocks: Alle Teile passen perfekt zusammen – und Sie haben direkt eine vollständige Garnitur Messer für viele Küchenarbeiten im Haus. Einen Messerblock ohne Messer können Sie dagegen ganz nach Ihren Bedürfnissen ausrüsten, mit den Messern Ihrer Wahl.

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Fällt die Wahl auf einen bestückten Messerblock, sollten diese Messer mit dabei sein:

  • ein Brotmesser
  • ein Fleischmesser
  • ein Gemüsemesser
  • ein Kochmesser mit Klingenlänge zwischen 15 und 20 cm
  • ein Allzweckmesser mit Klingenlänge zwischen acht und 12 cm

Gute Messerblöcke stehen rutschsicher und kippfest. Eine Alternative zum Block ist eine Magnetleiste für Messer (lesen Sie auch hier weiter), die Ihre Kochmesser scheinbar schwerelos an der Wand schweben lässt. Magnetleisten sehen sehr dekorativ aus – allerdings bergen Sie auch eine höhere Verletzungsgefahr als Messerblöcke und sind für Familien mit kleinen Kindern daher weniger geeignet. Bei Profiköchen sind sie allerdings sehr beliebt, da die Messer immer schnell zur Hand sind.

Welche Messer schneiden schärfer?

Ob Sie sich für einen bereits voll bestückten Messer-Block entscheiden oder für ein Modell ohne Messer – neben einem dekorativen Aussehen und einem sicheren Stand ist natürlich vor allem die Schärfe der Klingen für die Auswahl entscheidend. Welche Messer schneiden wirklich scharf – und das über einen langen Zeitraum?

Viele Hobbyköche arbeiten gerne mit Klingen aus Stahl. Hier gibt es deutliche Qualitätsunterschiede in der Verarbeitung. Besonders harter Stahl ist sehr robust und bleibt über lange Zeit scharf. Die Härte wird in Rockwell gemessen. Für die Schärfe ist zudem die Verarbeitung der Klingen entscheidend. Einfaches Stahlblech wird schnell stumpf, Messer aus mehrlagigem, gefaltetem Damaszener-Stahl müssen nur selten nachgeschliffen werden. Japanische Kochmesser (auf dieser Seite gibt es weitere Informationen) bestehen zumeist aus Damaszener-Stahl, mit Klingen im V-Schliff. Sie gelten als sehr hart und robust. Europäische Messer sind dagegen in U-Schliff geschliffen und weniger hart, aber für unerfahrene Köche meist einfacher zu handhaben.

Hochwertige Japan-Messer mit Stahlklingen erhalten Sie zum Beispiel in einem Haiku-Messerblock Die Preise für einen vollständig ausgerüsteten Messerblock liegen bei etwa 600 Euro. Ebenfalls sehr robuste Stahlklingen bieten Carbon-Messer – hier erhalten Sie weitere Informationen. Messer aus Carbon erhalten Sie zum Beispiel von der Schweizer Firma Windmühle zu Preisen ab etwa 180 Euro für das Einzelmesser. Für sehr ehrgeizige Hobbyköche und für Profiköche lohnt sich die Investition in handgemachte Messer – hier erfahren Sie mehr dazu. Der höhere Preis macht sich in der Regel durch eine lange Lebensdauer bezahlt.

Ambitionierte Hobbyköche entscheiden sich zudem immer häufiger für Keramikmesser – lesen Sie dazu auch hier weiter. Keramikklingen bleiben über viele Jahrzehnte hinweg scharf. Allerdings sind sie etwas empfindlicher als Stahlklingen und brechen schneller. Und wenn sie doch einmal geschliffen werden müssen, muss ein Profi ran. Ein Messerblock mit Keramikmessern kostet etwa zwischen 500 und 1.500 Euro, Hersteller sind beispielsweise Zwilling und Fiskars.

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Was Sie beim Messerkauf beachten sollten

Sie möchten die besten Messer und den besten Messerblock finden? Dann empfiehlt es sich immer, vor dem Kauf einen Kochmesser-Test zu lesen – informieren Sie sich dazu auch auf dieser Seite. Stiftung Warentest, aber auch diverse Testmagazine im Internet veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Tests über die Schärfe und Qualität von Messern.


Unser Tipp

Auf der Suche nach guten Küchenmessern hilft Ihnen auch das große Herstellerverzeichnis von Kuechenportal.de weiter. Hier finden Sie Adressen und Internet-Adressen von renommierten Herstellern von Küchenzubehör und noch dazu Erfahrungsberichte anderer Kunden.


Neben Schärfe, Robustheit und Preis sollten Sie bei der Auswahl Ihrer neuen Kochmesser zudem auf das Material achten, aus dem der Griff besteht. Verwendung finden eine Vielzahl von Materialien:

  • Ein Griff aus Kunststoff muss nicht unbedingt für mindere Qualität stehen, wenn die Klinge hart und scharf ist.
  • Griffe aus Holz sehen dekorativ aus, benötigen aber regelmäßige Pflege, müssen zum Beispiel geölt werden.
  • Griffe aus Edelstahl sind robust und vergleichsweise pflegeleicht.

Beachten Sie außerdem, ob der Hersteller Garantie auf seine Messer gibt. Gegebenenfalls können Sie vorzeitig stumpf gewordene Messer dann kostenlos nachschleifen lassen. Als Zubehör für Zuhause empfiehlt sich zudem ein Schleifstein für Messer – hier finden Sie noch weitere Tipps für scharfe Schnitte in der Küche. Zu guter Letzt: Kochmesser gehören natürlich nicht in die Spülmaschine. Dort verlieren die Klingen Ihre Schärfe.

Mit diesen Tipps finden Sie einen Messerblock, der Ihnen in der Küche gute Dienste leistet. Schauen Sie doch einmal im Herstellerverzeichnis von Kuechenportal.de vorbei, um gleich hervorragende Küchenmesser online zu kaufen.

Bildquelle: Fissler by design3000 Vertriebsgesellschaft mbH

Hier gelangen Sie zum Herstellerprofil von Fissler.

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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