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Mit diesen Tipps finden Sie das richtige Messerset

Mit scharfen Messern macht das Kochen gleich noch einmal so viel Spaß. Ein hochwertiges Messerset darf daher in der Küche eines Hobbykochs nicht fehlen. Welche Messer sollten unbedingt dabei sein? Und wie erkennen Sie langlebige Klingen? Der Ratgeber von Kuechenportal.de verrät es Ihnen.
Inhaltsverzeichnis
  • 1. Welche Messer gehören ins Messerset?
  • 2. Entscheidendes Kriterium: Der Härtegrad
  • 3. Scharfe Klingen aus Keramik
Ein Messerset besteht in der Regel mindestens aus einem Gemüsemesser, Brotmesser und Fleischmesser.

Im Ratgeber von Kuechenportal.de erfahren Sie, was ein hochwertiges Messerset ausmacht. Foto: © TEAM 7

Ein Hobbykoch, der etwas auf sich hält, legt in seiner Küche großen Wert auf hochwertige Messer. Scharfe Klingen sind fast schon zum Trendaccessoire für eine moderne Küchenausstattung geworden. Im Set haben Sie gleich mehrere Messer beisammen und können sofort mit der Küchenarbeit loslegen. Doch worauf sollten Sie genau achten, wenn Sie sich ein langlebiges Messerset zulegen möchten? Auf welche Messer können Sie in der Küche nicht verzichten und wie bleiben die Klingen lange scharf? Diese Fragen beantwortet der folgende Fachbeitrag.

Welche Messer gehören ins Messerset?

Ein Messerset ist praktisch: Statt sich die Messer, die Sie in der Küche brauchen, einzeln zusammenzusuchen, sind alle schon gleich im Set erhalten. Doch welche Messer sollte ein professionelles Messerset für Köche eigentlich umfassen? Ganz gleich, welche Ansprüche Sie in der Küche verfolgen, diese Messer sollten mindestens vorhanden sein:

  • Ein scharfes Gemüsemesser mit kurzer Klinge für das Schneiden und Schälen von Gurken, Tomaten, Möhren und was Sie sonst noch so an Gemüse in der Küche verarbeiten.
  • Ein Allzweckmesser mit mittlerer Klingenlänge von etwa 20 Zentimetern – diese Messer eignen sich für fast alle alltäglichen Küchenarbeiten, schneiden Obst, Gemüse und auch gelegentlich ein Stück Fleisch.
  • Ein kleineres Allzweckmesser mit einer Klingenlänge von 15 Zentimetern, auch als Officemesser bezeichnet.
  • Ein Brotmesser, das mit seiner gewellten Klinge ideal durch die knusprige Kruste von Brot schneidet.
  • Ein Fleischmesser, auch als Filetiermesser bezeichnet, das sich durch eine besonders dünne und glatte Klinge auszeichnet.
  • Ein Ausbeinmesser, mit dem sich Geflügelfleisch von den Knochen lösen lässt.

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Ein Profi-Messerset umfasst oft noch ein gebogenes Schälmesser, mit dem sich Obst und Gemüse leichter von der Schale trennen lassen. Auch ein Käsemesser kann mit dabei sein – mit seiner gewellten Klinge schneidet es auch durch Weichkäse. Die Löcher in der Klinge sorgen dafür, dass der Käse sich leicht vom Messer lösen lässt. Wer die japanische Küche schätzt, sollte auf ein gutes Sushi-Messer nicht verzichten. Die Messer zeichnen sich durch eine lange und spitze Klinge aus. Wenn Sie sich einige Arbeiten in der Küche erleichtern möchten, können Sie sich auch ein elektrisches Messer zulegen. Gute Modelle verfügen über verschiedene Klingen, die Brot schneiden und Fleisch tranchieren können.

Entscheidendes Kriterium: Der Härtegrad

Gute Kochmesser zeichnen sich natürlich durch ausgezeichnete Schärfe aus. Ausschlaggebend für scharfe und langlebige Messer ist das richtige Material. Messersets für Köche, die auch in einer Profiküche zum Einsatz kommen können, werden in der Regel aus gehärtetem Stahl hergestellt. Damastmesser, also Messer aus Damaszener-Stahl, gelten dabei als die edelsten und robustesten Modelle. Beim Kauf eines Messersets sollten Sie auf den Härtegrad der Klingen achten. Dieser wird in Rockwell, kurz HRC, angegeben. Die Skala reicht von 52 bis 57 HRC; 52 steht dabei für sehr weiche, 57 für sehr harte Klingen. Profimesser, die täglich hohe Belastungen aushalten müssen, können auch einen Härtegrad von 62 HRC aufweisen.

Als Non Plus Ultra gelten vielen Hobbyköchen japanische Messer. Diese sind zumeist aus Damaszener-Stahl gefertigt und unterscheiden sich von europäischen Messern durch ihre breitere und weniger spitze Klinge. Interessieren Sie sich für japanische Messer, können Sie hier nachlesen, wie japanische Kochmesser im Test abschneiden.

Hochwertige Messersets mit Klingen aus gehärtetem Stahl erhalten Sie beispielsweise von Anbietern wie WMF, Zwilling oder Güde Alpha. Die Preise schwanken je nach Anzahl Härtegrad und Anzahl der Messer zwischen 100 und 500 Euro.

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Scharfe Klingen aus Keramik

Hobbyköche, die es besonders scharf mögen, entscheiden sich gerne für ein Messerset mit Keramikmessern. Die Klingen verlieren auch durch häufigen Gebrauch kaum an Schärfe und müssen selten nachgeschliffen werden. Die Nachteile: Keramikklingen sind etwas empfindlicher als Klingen aus gehärtetem Stahl und brechen leichter; bei der Anwendung ist daher Vorsicht gefragt. Den Nachschliff nehmen zudem nur spezialisierte Fachbetriebe vor. Viele renommierte Markenhersteller bieten allerdings eine Garantie auf das Messerset an, zu der ein kostenloser Nachschliff gehört. Hersteller wie Rosenstein & Söhne oder Echtwerk bieten Keramikmesser im Set an, die Preise beginnen bei etwa 30 Euro.

Möchten Sie ein hochwertiges Kochmesserset kaufen, sollten Sie auch auf das Material der Griffe achten. Edelstahlgriffe sind besonders pflegeleicht, ebenso Griffe aus Kunststoff. Holzgriffe sehen besonders dekorativ aus, benötigen allerdings etwas mehr Pflege und müssen regelmäßig geölt werden.


Unser Tipp

Damit Ihr Messerset lange scharf bleibt, sollten Sie die Messer nicht in der Küchenschublade aufbewahren. In einem Messerblock oder an einer magnetischen Messerleiste sind die Klingen besser geschützt. Hochwertige Messer gehören zudem nicht in die Spülmaschine, da die Klingen hier ebenfalls an Schärfe verlieren können.


Auf der Suche nach einem scharfen Kochmesser-Set hilft Ihnen das Herstellerverzeichnis auf Kuechenportal.de weiter. Hier können Sie nach Herzenslust unter renommierten Anbietern von Küchenzubehör stöbern sowie Qualitäten und Preise vergleichen.

Bildquelle: TEAM 7 Natürlich Wohnen GmbH

Hier gelangen Sie zum Herstellerprofil von TEAM 7.

Adrian Kurras

Adrian Kurras ist Redakteur beim Küchenportal. Als passionierter Hobbykoch kennt er die täglichen Anforderungen, denen eine Küche gewachsen sein muss, aus eigener Erfahrung. Im Küchenmagazin schreibt er über Gestaltungsmöglichkeiten in der Küche, die richtige Einrichtung und alles, was dazu gehört.

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